fbpx

we will do it together

Mentale Stärke

Akzeptanz lernen

Akzeptanz lernen

Widerstand ist zwecklos! Zumindest bei Dingen, die wir nicht verändern können. Also müssen wir Akzeptanz lernen!
Aber leichter gesagt als getan. Eine Situation als gegeben anzunehmen und zu akzeptieren fällt schwer. Wir wollen Dinge verändern und im Griff haben, mögen die Kontrolle und das Gefühl von Sicherheit. Im Leben sehen wir uns jedoch häufig mit Situationen und Herausforderungen konfrontiert, die wir nicht kontrollieren können und Entscheidungen, die nicht in unserer Hand liegen. Gegen solche Situationen anzukämpfen, um die damit einhergehenden unangenehmen Gefühle zu vermeiden, kostet viel Zeit und Kraft. Kraft, die wir besser in Dinge investieren sollten, die wir selbst verändern können und die uns weiterbringen.

Akzeptanz – was sie ist und was nicht

Im Duden findet sich folgende Definition: Akzeptanz ist die Bereitschaft, etwas zu akzeptieren. In der Psychologie gilt sie als Resilienzfaktor. Resilienzfaktoren sind Ressourcen, welche eine Person dazu befähigen, eine Krise oder ein belastendes Ereignis kompetent zu bewältigen. Dadurch kann trotzdem noch ein positives Ergebnis im Sinne eines Zugewinns an Erfahrungen, Fähigkeiten und Zufriedenheit erzielt werden. Die Akzeptanz als Resilienzfaktor hilft uns also dabei, Krisen zu bewältigen und gleichzeitig neue Lösungen zu finden.

Think about

Es mag zunächst wie ein Widerspruch in sich klingen: Etwas akzeptieren und gleichzeitig Veränderung anstreben.

Die Akzeptanz hat bei vielen Menschen einen schlechten Ruf, da sie mit Resignation gleichgesetzt wird. Akzeptanz bedeutet jedoch nicht, schmerzhafte Gefühle zu ignorieren, zu vergessen oder zu verdrängen. Es meint auch nicht, potenziell veränderbare Situationen hinzunehmen und eine passive Haltung einzunehmen. Akzeptanz ist im Gegensatz zur Resignation eine aktive Entscheidung und Voraussetzung für Veränderung. Akzeptanz bedeutet, die Dinge wieder selbst in die Hand zu nehmen, wieder handlungsfähig zu werden. Wenn wir akzeptieren, dass wir bestimmte Situationen nicht beeinflussen können, müssen wir nicht mehr versuchen Vergangenes rückgängig zu machen. Dann können wir uns ganz auf die Gegenwart und die Zukunft konzentrieren. Wir akzeptieren die eigenen Grenzen und müssen unsere Energie nicht investieren, um Unveränderbares zu verändern. Die Situation zu akzeptieren, wie sie ist und anzunehmen, dass wir sie nicht verändern können, ermöglicht es uns, unsere Ressourcen aufzusparen und somit den eigenen Handlungsspielraum wieder zu erweitern.

Ich bin ich – Eigene Stärken und Schwächen annehmen

Akzeptanz fängt bei uns selbst an! Jeder Mensch kennt Selbstzweifel. Oft stehen wir im Kampf mit uns selbst und haben das Gefühl nicht gut genug zu sein. Mit diesen Gedanken verschmelzen wir, uns fällt es schwer Abstand von ihnen zu gewinnen und wir lassen zu, dass diese Gedanken unser Selbstbild und Handeln bestimmen. Dieser „innere Kritiker“ ruft uns die eigenen Schwächen immer wieder in Erinnerung und hält uns davon ab unsere eigenen Stärken zu erkennen. Was wäre, wenn wir diesen Kamp aufgeben würden und lernen unseren „inneren Kritiker“ auch mal zum Schweigen zu bringen? Selbstakzeptanz bedeutet nicht, dass wir alles an uns großartig finden müssen. Es bedeutet sich selbst und auch die eigenen Fehler und Schwächen anzunehmen und gleichzeitig die eigenen Stärken zu erkennen.

Erster Schritt in Richtung Veränderung - Akzeptanz lernen

Die Fähigkeit zur Akzeptanz wird in vielen Lebensbereichen gefordert. Häufig wird diese Fähigkeit in Verbindung mit Schicksalsschlägen wie dem Verlust eines geliebten Menschen gebracht. Das Erlernen von Akzeptanz fängt jedoch bereits bei kleinen, alltäglichen Situationen an: der Stau auf dem Weg zur Arbeit, der verregnete Urlaubstag, die Warteschlange an der Kasse, der verspätete Zug. Uns fallen bestimmt zahlreiche Situationen im Alltag ein, die uns stressen, mit denen wir unzufrieden sind und es uns schwerfällt, diese anzunehmen.

„Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

- Friedrich Christoph Oetinger

plan of action

Akzeptanz ist ein Lernprozess

Leider führt auch hier keine Abkürzung, kein schneller Weg, kein Schema F zum Ziel, denn auch die Akzeptanz ist ein Lernprozess, welcher Übung und Zeit bedarf. Der erste Schritt ist es, die eigene bewusste Wahrnehmung zu fördern und zu unterscheiden, in welchen Situationen Akzeptanz sinnvoll ist und in welchen nicht. Wenn es sich um eine Situation handelt, die wir verändern können und auch verändern wollen, dann sollten wir das auch tun. Befinden wir uns jedoch in schwierigen Situationen, die wir nicht kontrollieren können und in denen wir keinen Handlungsspielraum haben, lohnt es sich die Kontrolle abzugeben und die Situation anzunehmen. Durch das Erlernen von Akzeptanz und das Aufgeben unseres inneren Widerstands schaffen wir es, das eigene Stresserleben zu reduzieren und unser psychisches und körperliches Wohlergehen zu stärken.

Akzeptanz Formel

Akzeptanz bedeutet, die Dinge anzunehmen, wie sie sind und die eigenen Ressourcen in die Lebensbereiche zu investieren, die uns wichtig sind und die uns glücklich machen.

Willst du noch mehr zum Thema Akzeptanz erfahren, dann höre in die Episode #2 Akzeptanz und Achtsamkeit rein

Adventskalender Achtsamkeit

Unser kostenloser Adventskalender begleitet dich durch die kommende Adventszeit und lässt dich diese Zeit achtsamer wahrnehmen. Jeden Tag erhältst du einen Impuls, der dir dabei hilft, zur Ruhe zu kommen und Selbstfürsorge zu betreiben.